Mitten in Europa – und doch nicht dabei

Verflechtung und Abgrenzung in der Schweizer Geschichte
Mittwoch
16
Dezember '26
Gesellschaft, Politik, Geschichte

Ort:
Zofingen

Leitung:
André Holenstein
Prof.em.Dr.
Der Vortrag schildert die wichtigen Stationen in der Entwicklung des Verhältnisses der Schweiz zum europäischen Integrationsprozess.

Die Schweiz ist das europäischste Land des Kontinents. Kein anderes Land in Europa ist seit Jahrhunderten so eng mit dem Kontinent verflochten. Es gibt in Europa aber – scheinbar paradoxerweise – auch kein anderes Land, das sich so heftig gegen seine Zugehörigkeit zu Europa sträubt und sein Selbstverständnis aus der Vorstellung schöpft, anders als der Rest des Kontinents zu sein und seine Eigenständigkeit nur als Sonderfall in der Isolation bewahren zu können. – Der Vortrag schildert die wichtigen Stationen in der Entwicklung des Verhältnisses der Schweiz zum europäischen Integrationsprozess.

Im Anschluss an den Vortrag antwortet der Referent gerne auf Fragen und kritische Voten zu seinen Ausführungen.

Prof. em. Dr. André Holenstein, emeritus für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte.

Buchveröffentlichungen zum Thema:

  • Mitten in Europa. Verflechtung und Abgrenzung in der Schweizer Geschichte, Baden 2014 (3. Aufl.2021).
  • (mit Patrick Kury und Kristina Schulz), Schweizer Migrationsgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Baden 2018 (2. Aufl. 2020).
  • (mit Thomas Cottier), Die Souveränität der Schweiz in Europa, Bern 2021
Termine
Mi, 16.12.2026 | 19:30 - 21:30 Uhr
Ort:

Bildungszentrum Zofingen
Strengelbacherstrasse 27
4800 Zofingen

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