Georgien und Armenien – bei uns zu Unrecht wenig bekannt

Herausfordernde Entwicklungen im Südkaukasus
Dienstag
24
März '26
Bildung, Erziehung, Lebenshilfe
Länder, Menschen, Reisen

Ort:
Zofingen

Leitung:
Robert Lehmann
Agronom, Dozent
Beide Länder stehen seit Jahren in schwierigen Verhältnissen mit ihren Nachbarstaaten. Welche Einflüsse dominieren: europäische oder asiatische? Kann das Schweizer Modell der Berufsbildung Fuss fassen? Blick von der nach schweizerischem Vorbild aufgebauten Landwirtschaftsschule im kleinen Kaukasus in Georgien nahe der Grenze zu Armenien. Foto: R. Lehmann

Zwei Länder, eingeklemmt zwischen Russland, Türkei, Aserbaidschan und Iran. Beide mit christlicher Kultur und komplexer Geschichte unter den wechselnden Einflüssen von Asien und Europa. Beide mit postsowjetischer Gesellschaft und Arbeitswelt. Beide mit grossen Herausforderungen im Umgang mit den Nachbarländern. Eine faszinierende Region mit wunderbaren Landschaften, in vielem vergleichbar mit den Alpen und der Schweiz.
Früher sind Schweizer Käser dorthin ausgewandert und haben vor Ort ihr Wissen und Können angewandt und verbreitet. Heute ist das Erfolgsmodell der schweizerischen Berufsbildung ein wichtiges Element der Zusammenarbeit mit der Schweiz. Der Emmentaler Agronom Robert Lehmann ist langjähriger Experte für Bildung und Landwirtschaft, hat seit 2015 in zahlreichen Projekten in Georgien und Armenien mitgewirkt und dadurch viele dort lebende und wirkende Menschen kennen gelernt, die Länder bereist und die bei uns kaum bekannte reiche und vielfältige Kultur schätzen gelernt. Er gibt der Volkshochschule Region Zofingen Einblick in seinen Wissensschatz.

Robert Lehmann ist im Emmental aufgewachsen, studierte Agronomie an der ETH Zürich, wurde Landwirtschaftslehrer und Berater, wirkte als Experte in Indien, als Dozent für Fachdidaktik an der ETH, als Bildungsdirektor an einem grossen landwirtschaftlichen Bildungszentrum, und dann als Dozent für Unterrichts- und Beratungsmethodik an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften. Heute bringt er seine Expertise noch primär in Bildungsprojekte in Georgien und Armenien ein.

Termine
Di, 24.03.2026 | 19:30 - 21:30 Uhr
Ort:

Bildungszentrum Zofingen
Strengelbacherstrasse 27
4800 Zofingen

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