China zwischen kolonialer Abhängigkeit und politischer Selbstbehauptung.

Montag
08
März '27
Gesellschaft, Politik, Geschichte

Ort:
Oberes Freiamt

Leitung:
Josef Kunz

Chinas Rückständigkeit im 19. Jahrhundert ermöglichte es den europäischen Kolonialmächten, das Land brutal zu unterwerfen. Die Folgen waren u.a. das Ende der Kaiserherrschaft 1911 und erschütternde Bürgerkriege im 20. Jahrhundert.

Die grossen europäischen Kolonialmächte unterwarfen im 19. Jahrhundert die halbe Welt. Obwohl China, das flächen- und einwohnermässig bedeutend grösser war als Europa, wurde das Land infolge des europäischen Weltherrschaftsanspruchs gedemütigt und erniedrigt. Jahrhunderte alte Traditionen brachen zusammen und revolutionäre Ideen und interne Machtkämpfe katapultierten China in die Moderne. Die Zerrissenheit des Landes und der ideologische Kampf um die politische Zukunft der Gesellschaft und des Landes als ganzes wurde in China mit aller Härte ausgetragen. Diese extremen Spannungen führten zu einem grauenhaften Bürgerkrieg, der lediglich durch den Zweiten Weltkrieg und die Japanische Invasion unterbrochen wurde. Der grosse Sieger war Mao Zedong, der China 1949 zu einem kommunistisch-diktatorischen Zwangsstaat umbaute. Wir gehen den Ursprüngen und Folgen dieser gewaltigen Umwandlung des Landes nach.

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Termine
Mo, 08.03.2027 | 19:00 - 20:30 Uhr
Ort:

Pflegimuri - Löwen - Raum Gerold

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26-27-KU-024

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